Traumziel Algarve: Surfen, Essen und Natur pur am südwestlichsten Zipfel Europas

Algarve – das ist südländischer Flair mit beeindruckender Natur. Der Süden Portugals hat mich mit seinen beeindruckenden Buchten – perfekte Sandstrände umrahmt von rauen Klippen – seinem eiskalten Wasser, der entspannten, fröhlichen Surferszene, den tollen Menschen und der unberührten Natur verzaubert. Gemeinsam mit der lieben Anna hatte ich die tolle Möglichkeit, den südwestlichsten Zipfel Europas kennenzulernen, die Felsalgarve. Und ich habe mich verliebt – warum auch nicht, die Gegend ist ein Traum, das finden viele europäische Touristen und Surfer aus aller Welt.

Von der besten Surfschule, die ich je erlebt habe, den Besonder- und Eigenheiten von Portugals rauem Süden, und was du auf jeden Fall in der Algarve sehen und tun solltest, davon berichte ich dir in diesem Artikel!

Wer lange genug den Strand entlang läuft, der kann überall diese einsamen Höhlen entdecken - wie hier am eigentlich viel besuchten Praia da Bodeira, Carrapateira
Wer lange genug den Strand entlang läuft, der kann überall diese einsamen Höhlen entdecken - wie hier am eigentlich viel besuchten Praia da Bodeira, Carrapateira

Land und Leute

Die Algarve ist bekannt für ihre einzigartigen Felsformationen, die kleinen Städte mit den weißen, leicht heruntergekommenen Häusern und frische Meeresfrüchte. Mit etwa 300 Sonnentagen im Jahr spricht auch das schöne Wetter für sich und macht Portugals Süden zu einem beliebten Urlaubsziel, denn er bietet dafür alles, was man sich nur wünschen könnte: zahllose, traumhafte Strände, viele gute und bezahlbare Restaurants, Unterkünfte für alle Budgets, hübsche Städte und ein nahezu unberührtes Hinterland für die Naturliebhaber.

 

Der wichtigste Flughafen ist Faro. Von dort aus kommt man am besten mit dem Auto weiter, ein Mietwagen lohnt sich hier auf jeden Fall. Wir waren hauptsächlich in der westlichen Algarve unterwegs, gewohnt haben wir in Martinhal bei Sagres. Sagres ist ein kleiner, entspannter Surferort ganz im Westen der südlichen Küste, mit unzähligen Sufshops, Restaurants und einem lebendigen Nachtleben. Im Gegensatz zu Lagos ist das Leben hier viel authentischer, da weniger Touristen unterwegs sind, was ich persönlich eigentlich immer vorziehe.

 

Nichts desto trotz ist die Algarve insgesamt touristisch sehr gut erschlossen, was den Aufenthalt dort sehr angenehm und unkompliziert gestaltet: Die Infrastruktur ist gut, der Verkehr entspannt, die Menschen super freundlich und offen, das Englisch nahezu perfekt.

 

Doch an dieser Stelle ein kleiner Tipp: nicht nur nehmen, auch geben! Die Portugiesen sind super offen und lieb, und sie freuen sich total, wenn du auch mal versuchst, ihre Sprache zu sprechen – frag einfach, was einzelne Wörter bedeuten und lass dir helfen, eine portugiesischen Satz zu sagen. Sei es beim Essen, einkaufen oder beim Surfen - schon ist man im netten Gespräch und du hast auch noch etwas dazu gelernt!

Algarve Must See - die Klassiker

Die Algarve ist sicher kein Geheimtipp, und so gibt es auch einige Dinge, die man dort einfach gesehen haben muss. Klassiker sind sie nicht ohne Grund, und sie lohnen sich immer!

 

Das Cabo de Sao Vicente ist der südwestlichste Punkt Europas! Auf der Spitze der beeindruckenden, 70 Meter hohen Klippen gelegen, hat das Kap der Seefahrer mit seinem Leuchtturm schon eine tolle Atmosphäre. Es lohnt sich jedoch, früher morgens oder erst abends zu kommen, denn tagsüber fahren hier zahlreiche Touristenbusse heran. Abends kann man dafür wunderschön den Sonnenuntergang betrachten (zumindest, wenn sich nicht gerade dann die Wolken am Horizont zuziehen…).

Blick von der Küste auf das Cabo de Sao Vincente (ganz rechts auf der Klippe)
Blick von der Küste auf das Cabo de Sao Vincente (ganz rechts auf der Klippe)

Die kleine Hafenstadt Lagos gehört mit seinen zerrütteten Felsformationen und den vielen kleinen Buchten absolut zu den Must-Sees, ist aber auch alles andere als ein Geheimtipp: im Dauer-Takt fahren hier die Ausflugsboote durch die Felsen und Höhlen. Sehr frequentiert, aber trotzdem wunderschön, denn die Felsformationen sind einfach beeindruckend. Die Stadt an sich ist sehr hübsch und hat mit seinen typischen weißen Häuschen seinen eigenen Charme. Hier kann man in der warmen Mittagssonne gemütlich entlang schlendern, durch die kleinen Geschäfte stöbern oder die Markthalle besuchen, wo es viel frisches Obst, Gemüse und Fisch gibt. Auch der Markt an der Hafenpromenade lockt mit vielen günstigen Kleidern, Tüchern, Hüten, Taschen, und vielem mehr. Markensachen auf portugiesisch – gehört irgendwie dazu :D.


Und zu guter Letzt natürlich die Strände! Die Reiseunternehmen überschlagen sich in mit ihrem Wir-bringen-Sie-an-die-10-schönsten-Strände-der-Algarve, aber ich finde, man kann nicht wirklich einen schönsten Strand festlegen. Denn alle Strände an der Algarve sind wunderschön! Egal, wo man an der Küste hält, überall findet man tolle Buchten. In der Gegend von Faro und Lagos findet man eher die Sandstrände, im Westen dagegen die raue Küste mit den steilen Felsklippen, die sanfte Sandstrände umschließen. Gut einen Lieblingsstrand habe ich vielleicht doch, aber mehr dazu beim Thema Surfen!

Der ruhige Praia do Martinhal
Der ruhige Praia do Martinhal

Wellenparadies Europa: Surfen in der Algarve

Jetzt ratet mal, was das Beste an unserer Zeit in der Algarve war? Richtig, das Surfen! Mit allem drum und dran! Wir hatten das Glück, an die besten Surflehrer aller Zeiten zu geraten, die Menschen waren unglaublich cool drauf, die Wellen toll, die Spots abwechslungsreich und der Unterricht sehr lehrreich.

 

Besonders die westliche Küste der Algarve wird das ganze Jahr über mit den mit besten Wellen Europas versorgt! Sonniges, mediterranes Klima, eine atemberaubende Küstenlandschaft mit steil abfallenden Klippen, eine große Auswahl an unterschiedlichen Surfspots und ein entspanntes, fröhliches Miteinander machen Surfen an der Algarve aus. Die Spots im Südwesten zählen zu den konstantesten Europas. Am beliebtesten sind wohl Carrapateira, Sagres und Beliche. Mein Lieblingsstrand ist der Praia do Amado, warum kann ich gar nicht genau sagen. Er ist einfach so schön eingenestelt von der steilen Felsküste, die Wellen waren immer gut und kräftig und außerdem gibt es Duschen, Toiletten, Eis und Surfmaterial zum Leihen.

 

Nur eine Sache muss man zum Thema Surfen in der Algarve noch erwähnen: Das Wasser ist arschkalt! Ohne Neoprenanzug habe ich es gerade mal zehn Minuten darin ausgehalten, bevor ich mit prickelnder Haut und ganz außer Atem wieder herausgerannt bin :D. Zum Surfen ist also unbedingt ein langer Neoprenanzug nötig, aber dann steht dem perfekten Surf nichts mehr im Weg!

 

Wir sind über unsere Anlage an die Surfschule Future Surf  gekommen, was ein echter Glücksgriff war!

Unser Kurs ging fünf Tage, und zwar zwei Mal am Tag zwei Stunden, dazwischen Mittags- und Picknickspause. Das heißt, wir waren echt viel im Wasser und haben auch viele Fortschritte gemacht in dieser Zeit. Jede Session bestand aus einer kleinen Theorieeinheit und einem Warm-Up, dann wurde 1,5 h gesurft. Wir waren immer zwischen 4-8 Personen, aber wir hatten meistens auch 2-3 Surflehrer dabei.

 

Der Unterricht war abwechslungsreich und wir haben so viel gelernt! An einem Tag nur Weißwasser, dann bestimmte Übungen für Turns, Turtle-Rolls, Rauspaddeln, in eine grüne Welle starten, und so weiter. Und alles wurde erklärt und auch als wir das erste Mal ins Line-Up rausgepaddelt sind, war immer jemand dabei, der uns alles erklärt und die Angst genommen hat, die einen da schon mal überkommen kann :D!

 

Auch haben wir mit der Zeit unterschiedliche Bretter ausprobiert und, je nach Wellenbedingungen, jeden Tag den geeignetsten Spot angefahren! Alles in allem war dieser Surfkurs der beste, den ich je gemacht habe und ich empfehle die Surfschule wärmsten Herzens weiter.

 

Für die 5 Tage/10 Sessions haben wir 250€ gezahlt (inkl. Transfer, 10 Sessions à 2h, Material und Lunchpaket).

 

Das Beste an allem waren aber die Surflehrer. Generell sind Surfer ja auf der ganzen Welt irgendwie immer gut drauf, aber die Jungs von Future Surf waren so cool, so lieb und witzig und wir hatten immer so viel Spaß, dass sie wirklich unseren gesamten Urlaub versüßt haben! Es sind richtige Freundschaften entstanden, die noch einige Zeit länger gehalten haben.

 

Surfen in der Algarve? Jederzeit wieder! ♥

Surfen am Praia do Amado
Surfen am Praia do Amado

Abseits der Touristenströme

Natürlich hat die Algarve auch für alle, die lieber abseits der Touristenströme unterwegs sind, wunderschöne Ecken zu bieten. Unberührte Natur im Hinterland, einsame Küsten mit atemberaubenden Ausblicken und faszinierende Landschaften sprechen für sich. Um diese Orte zu erkunden, gibt es mehrere Möglichkeiten.

 

Zu Fuß entlang der Küsten:

Wir hatten die tolle Möglichkeit, mit einer portugiesischen Biologin eine Wanderung entlang der wilden Küsten der Westalgarve zu machen – und dabei ganz nah dran zu sein, an der Natur, den Pflanzen, den Klippen und der Wildnis. Es war ein tolles Erlebnis, mit dem Wissen und der Leidenschaft der jungen, sonnengebräunten und gut gelaunten Biologin Ana-Carla ganz tief in die Welt der Pflanzen und Naturphänomene einzutauchen und so noch einmal einen ganz anderen Einblick in die unberührte, raue, natürliche Schönheit der Felsalgarve zu bekommen! Wir haben Fischern bei ihrer Arbeit des „Muschelpflückens“ an den gefährlichen Felsen zugesehen, die sich dort waghalsig von den Klippen abseilen müssen, um überhaupt zu den Felsen zu gelangen. Wir haben spannende Pflanzen entdeckt, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, und wir sind durch wunderschöne Natur gestreift. Zum Schluss gab es ein kleines Picknick auf den Klippen mit wundervoller Aussicht über die Küste, mit frischen Feigen und kleinen, portugiesischen süßen Teilchen, die die liebe Ana-Carla uns extra mitgenommen hatte.

 

Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis, das uns die Möglichkeit gegeben hat, komplett in die wahre Algarve einzutauchen und ihre bezaubernde Natur ganz nah zu erleben und ich kann es absolut nur weiterempfehlen! Geht wandern, sucht euch eventuell Locals (hier kommt ihr auf die Website von Ana-Carla Cabrita), die sich auskennen und erkundet die ruhigen, unberührten Seiten der Küste und des Hinterlandes! Es ist wie in einer anderen Welt… :)

Blick auf das Cabo de Sao Vicente, im Vordergrund Ana-Carla, unser Guide
Blick auf das Cabo de Sao Vicente, im Vordergrund Ana-Carla, unser Guide

Auf dem Pferd durch das Hinterland:

Ein anderes, tolles Erlebnis (aber nur etwas für Reit-Erfahrene) war unser Halbtages-Ritt durch das Hinterland. Über die kleine Reitschule Tiffany’s sind wir an eine wunderschöne Pferdesafari durch das Land und dahinter liegenden Nationalpark gekommen. Das war wirklich sehr beeindruckend! Mit nur vier Reitern, inklusive der jungen Frau, die den Ritt geleitet hat, ging es durch die ausgedehnte Natur im Landesinneren, etwas weiter von den Küsten entfernt. Trotzdem konnte man ab und zu das Meer erspähen, wenn wir über einen Hügel geritten sind und außer uns war kein anderer Mensch unterwegs. Dieser Ritt hat sich auf jeden Fall gelohnt, wir haben so viele unterschiedliche, einzigartig schöne Orte gesehen und waren zu Pferd wirklich mittendrin. Meiner Meinung nach besser als jede Jeep-Safari, da man sich wirklich auf die Natur einlassen kann.

 

An alle Reiter, für die das etwas wäre: Der Ritt ging um die drei Stunden, Ausrüstung (Helme, Schuhe, Chaps) kann man vor Ort ausleihen und wir hatten jeder eine kleine Wasserflasche dabei, denn es war sehr heiß. Geritten wurde in allen drei Gangarten, Schritt, Trab und Galopp, Kontrolle übers Pferd ist also Vorraussetzung – die Pferde waren aber an sich auch sehr lieb, das war kein Problem. Und außerdem, und das war mir persönlich sehr wichtig: Die Pferde werden anständig gehaöten und behandelt auf dem Hof. Sie haben Weiden, Auslauf, und sind gut gepflegt. Wer noch weiter gehen will, auf dem Hof bieten sie auch Reitunterricht an. Ist für mich persönlich aber im Urlaub nichts. :D

Sportlich me(e)hr entdecken:

Wann ich sonst noch abseits der Touristenströme unterwegs war, war beim Sport: in der goldenen Abendsonne die Laufschuhe schnüren und los geht’s! Ich bin einfach die Küste entlang gelaufen und bin so an abgelegene, ruhige Buchten gekommen und über einsame Pfade wieder zurück. So kann man wirklich schöne, unbevölkerte Orte entdecken! Angst, sich zu verlaufen, muss man eigentlich nicht haben. Erstens ist in Küstennähe alles ziemlich flach und übersichtlich, da es kaum Bäume gibt. Und zweitens ist das Meer ein guter Orientierungspunkt – wenn man nicht mehr weiß wohin, einfach am Meer in die Richtung zurücklaufen, aus der man gekommen ist :D.

 

Was natürlich auch geht, und einen sogar noch weiter bringt (es sei denn man möchte einen Marathon laufen): ein Rad ausleihen und die Gegend mit dem Fahrrad erkunden. Das hat der Vater von meiner Freundin gemacht, und es war wohl ebenfalls sehr schön.

 

 

Wie gesagt, es ist wohl kaum möglich, nichts Schönes zu entdecken in dieser Gegend: man muss nur rausgehen, ein paare Schritte von den berühmtesten Stränden und Touristenhotspots weggehen, und schon lassen sich überall einsame Buchten, unberührte Natur und wunderschöne Plätze finden. Egal, ob zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Pferd.

Essen auf Portugiesisch

Wenn ich sagen müsste, was an dem Aufenthalt am besten war, dann käme direkt nach dem Surfen das Essen! Die Portugiesen kochen unglaublich lecker und frisch, und obwohl in der Algarve Fisch und Meeresfüchte auf der Speisekarte ganz oben stehen, einfach weil es die dort überall frisch aus dem Meer gibt, wurde ich als Vegetarierin immer satt und war extrem zufrieden. Überall gab es Gerichte mit viel Gemüse, Getreide (Reis, Buchweizenrisotto, Pasta…) oder Hülsenfrüchten. Mein Lieblingsrestaurant war die Villa Velha in Sagres: Das von einer Holländerin gegründete, liebevolle Lokal bietet traditionelle portugiesische und internationale Gerichte an. Alles ist hausgemacht, das Brot selbst gebacken, die Kräuter frisch aus dem Garten, das Ambiente ruhig und sehr gemütlich und der Service super freundlich! Wer mal in Sagres ist - dieses Restaurant ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Außerdem sind die Restaurants von Martinhal extrem gut, wenn auch etwas teurer. Dafür punkten besonders As Dunas und O Terracao mit wunderschönem Ausblick, einer kreativen, leckeren Küche und entspannter Atmosphäre.

 

Wer es etwas preiswerter sucht oder sein Essen lieber selbst kocht: In der Gegend gibt es einige große Supermärkte (z.B. Intermarché) oder besonders Obst, Gemüse oder Fisch ganz frisch auf dem Markt (z.B. in Lagos‘ Markthallen).

 

Was also unbedingt probiert werden sollte: frische Meeresfrüchte (wenn man sie denn isst :D), frisches Obst aus der Region (einfach unschlagbar lecker, besonders die Feigen und Orangen) und die kleinen, süßen Teilchen von portugiesischen Bäckereien (weil sie einfach einzigartig und unfassbar lecker sind, z.B. die berühmten Pasteis de Nata/Pasteis de Bolem).


Algarve in Kürze

Surfen, Essen, Natur – alles top! Die Algarve ist ein Traum für alle, die gerne surfen, wandern, in der Natur sind oder schöne Strände suchen, gut essen oder mit freundlichen Menschen in Kontakt kommen! Landschaftlich ist sie unschlagbar und ich habe mich total in die rauen, wilden Küsten verliebt. Auf jeden Fall werde ich eines Tages wiederkommen, dann möchte ich aber auch den Norden von Portugal sehen. :)

 

 

Wart ihr schon einmal in der Algarve? Wenn ja, was sind eure Lieblingsorte und was muss man dort eurer Meinung nach unbedingt getan haben?

 

Liebe Grüße, eure Hannah

T E I L E   D E N   A R T I K E L:

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Kommentare: 2
  • #1

    Criticalpixie (Mittwoch, 05 April 2017 14:48)

    Wie schon erwähnt tolle Bilder bei Dir! Gefällt mir sehr gut, auch Dein Schreibstil - das du selbst surfst finde ich toll - muss nachher definitiv nochmal in Ruhe schmökern

  • #2

    Conntrip Team Liane (Mittwoch, 05 April 2017 16:01)

    Ein schönes Blog und wundervolle Bilder.
    Wir freuen uns, wenn du auch bei uns deine Artikel hochlädst.

    Liebe Grüße vom Conntrip Team